Setting
Das Jahr 2409 ist ein Jahr der Zerstörung und des Krieges...
Wir schreiben das Jahr 2409. Vieles hat sich bis zu dieser, knapp 30 Jahre nach dem Kinofilm Star Trek Nemesis angesiedelten, Zukunft verändert. Nach der Niederlage Shinzons und der Zerstörung des remanischen Warbirds kam es in kürzester Zeit zu internen Streitigkeiten um die Führung des Romulanischen Sternenimperiums. Der Senat, der zuvor von Shinzon eliminiert wurde, war nicht mehr existent und viele selbsternannte Prätoren sollten sich noch um die Macht über das Reich streiten.
Die Föderation erholte sich immernoch von den schweren Verlusten aus dem Dominionkrieg und kümmerte sich um die Nachrkriegsfolgen sowohl für eigene Kolonien und Planeten innerhalb der Föderation, als auch um die Völker anderer Welten, wie beispielsweise die Cardassianer, die der vernichtende Schlag gegen ihre Hauptwelt Cardassia schwer zusetzte. Die Rückkehr der Voyager aus dem Deltaquadranten wurde für weitere Forschungszwecke verwand, um mit Hilfe von Annika Hanson, besser bekannt unter ihrer Borgspezifikation Seven of Nine, ein wirksames Mittel gegen eine drohende Borginvasion zu entwickeln.
Das Klingonische Imperium erkannte die Schwäche der Romulaner und begann kurz darauf die Grenzwelten auf romulanischer Seite anzugreifen. Einer ihrer ersten Ziele war Kithomer, ein ursprünglich klingonischer Planet, der nach Abschluss der Friedensverträge zwischen Klingonen und der Föderation von den Romulanern besetzt und unter der klingonischen Bevölkerung ein Massaker angerichtet wurde. Der Krieg mit den Romulanern und nicht zuletzt der Konflikt mit den Gorn und später mit den Nausikaanern führte dazu, dass die Klingonen sich wieder dem alten Weg des Krieges zuwandten.
Analytiker der Föderation betrachten die politischen Entwicklungen mit argwohn und drängen die Föderation darauf die Verhandlungen zwischen Gorn und Klingonen zu leiten, um eine friedliche Lösung zu finden. Mehrmals mislang der Versuch beide Kontrahenten zu einer friedlichen Lösung zu bringen, nicht zuletzt durch einen Bombenattentat durch einen klingonischen Hardliner. Während der amtierende Kanzler Martok krampfhaft versucht, die Verhandlungen mit den Gorn voran zu treiben, wird er intern von anderen Mitgliedern des Rates als Feige bezeichnet und in Folge darauf einen Konflikt zwischen verfeindeten Häusern auslöste, der mit der Auslöschung eines der Häuser endete.
Während Martoks Unterstützung im Hohen Rat der Klingonen weiter schwand, sendet die Föderation weiter Hilfsgüter an Kolonien des mittlerweile zusammengebrochenen, Romulanischen Sternenimperiums, die mittlerweile verschiedenen Adelshäusern und kleinen romulanischen Splittergruppen angehören. In dem ganzen politischen Chaos bemerken romulanische Mienenarbeiter gravimetrische Fluktuationen auf dem Bergplanet Hobus. Berechnungen ergeben, dass der Planet in naher Zukunft zur Supernova werden wird, woraufhin Wissenschaftler der Vulkanischen Wissenschaftsakademie in Zusammenarbeit mit Geordi La Forge das Schiff "Jellyfish" bauen, um die Supernova abzufangen. Doch die Jellyfish kam zu spät zum Einsatz, woraufhin die Supernova die Planeten Romulus und Remus zerstörten und das bereits innerpolitisch stark zerissene Romulanische Sternenimperium komplett in den Abgrund stürzte.
Garak, mittlerweile Mitglied im Davat Rat auf Cardassia, beauftragt einige Cardassianische Schiffe beladen mit Hilfsgütern sich der Flotte der Föderation anzuschließen, die Lebensmittel und andere Güter in die Kolonien der Romulaner transportieren. Zur gleichen Zeit attackieren nausikaanische Raider die Grenzwelten der Föderation und der Klingonen, woraufhin der Föderationsrat für Transport mehr Geleitschutz für Transportschiffe in den Grenzregionen fordert. Widerwillig zieht die Sternenflotte zuvor an die klingonisch-romulanische Grenze entsandte Schiffe ab, um der Forderung nachzukommen.
Ohne die präsenten Schiffe der Föderation an der Grenze zum romulanischen Raum, sehen sich die romulanischen Welten nun Seitens der Föderation im Stich gelassen. Gegenüber Martok feindlich eingestellte Häuser der Klingonen bereiten unabhängig von Kanzler Martoks Befehl einen Angriff auf den Raum der Romulaner vor. Die Streitmacht der Klingonen überquerte die romulanische Grenze und griff verschiedene Welten der Romulaner an. Als sie sich auf den Weg zu einer weiteren romulanischen Welt aufmachten, wurden sie jedoch von einer neuorganisierten, Imperialen Flotte der Romulaner, unter Führung von Admiral Taris, zurück geschlagen und mussten einen nahezu vernichtende Niederlage hinnehmen. Der Sieg Taris' über das Überfallkommando der Klingonen brachte den romulanischen Welten erstmals wieder Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Die Klingonen mögen zwar einen hohen Verlust verzeichnet haben, doch die Unterstützung der Hardliner innerhalb des Reiches wuchs zusehens, anstatt an Popularität zu verlieren. Die andauernden Grenzkonflikte mit den Gorn, den Nausikaanern und den Angriffen auf die romulanischen Welten führten endgültig dazu, dass die Klingonen in einen erneuten Zustand des Blutrausches versetzt wurden und nun in großer Zahl die Rückkehr zu den alten klingonischen Werten forderten. Erobern, statt verhandeln, heißt nun die Parole und Martoks Unterstützung nähert sich dem Nullpunkt.
Beunruhigende Nachrichten erbrachten die Untersuchungen der U.S.S. Enterprise E, unter dem Kommando von Captain Data, die auf eine Raumfluktuation hindeuten, die ähnlich den Raumportalen sind, die die U.S.S. Voyager auf ihrer Reise durch den Deltaquadranten fand, als sie zum ersten Mal auf Spezies 8472, wie sie von den Borg benannt wurde, traf. Allem Anschein nach versucht Spezies 8472 in den "Normalraum" einzudringen. Ob die Intentionen friedlicher Natur sind, kann bislang nicht bestätigt oder ausgeschlossen werden.
Die Situation eskaliert vollständig, als die Klingonen plötzlich in einem Sektor der Föderation auftauchen und die Evakuierung einer ehemals klingonischen Welt fordern. Botschafter Picard gelingt es mehr Zeit für die Evakuierung heraus zu handeln, während die Föderation das System mit einer Blockade abschirmt. In den folgenden Wochen darauf kommt es ständig zu Übergriffen einzelner klingonischer Streitkräfte auf föderierte Einheiten und Schiffe entlang der klingonisch-föderierten Grenze. Nachdem die Sternenflotte weitere Schiffe in die Kriesengebiete entsandte, kommt es zu offenen Kriegshandlungen Seitens der Klingonen gegen die Föderation.
Der Krieg zwischen der Föderation und dem Klingonischen Imperium ist erneut entflammt!
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Die Hintergrundgeschichte